Mitarbeit & Engagement

Mitarbeiten in Kirche und Gemeinde

Egal, ob Sie haupt-, neben- oder ehrenamtlich in unserer Kirche mitarbeiten oder mitarbeiten wollen, wir heißen Sie herzlich Willkommen und freuen uns, dass Sie uns in unserer Arbeit unterstützen.

Quelle: ekiba

Denn Mitarbeiten in unserer Kirche ist auf vielfältige Weise möglich. Sie können sich mit ihren eigenen Gaben und Fähigkeiten, mit ihren Stärken und Vorlieben bei uns einbringen.

Glaube verbindet und wächst in der Gemeinschaft
Glaube braucht Erfahrung und Glaube braucht Gemeinschaft, um wachsen zu können. Beides lässt sich am besten in einer Gemeinschaft von Glaubenden finden, die gemeinsam versuchen, die Nachfolge Jesu zu verwirklichen. Denn im gemeinsamen Arbeiten, Beten und Feiern wächst die Kraft für den einzelnen und seinen Glauben. Aber auch Fragen und Zweifel haben hier ihren Platz und dürfen offen ausgesprochen werden. Denn Zweifel ist der Beginn von Glaubenwollen! 

Sie wollen sich ehrenamtlich in unserer Kirche engagieren?
Dann schauen Sie sich am besten in Ihrer Gemeinde vor Ort und Ihrer Region um. Was läuft in Ihrer Gemeinde, was läuft nicht? Gibt es dort eine Gruppe, einen Kreis oder eine Veranstaltung, die Sie interessiert und wo Sie sagen, da könnte ich meine Gaben und Fähigkeiten einbringen, z. B. im Kindergottesdienst, in der Kinder- und Jugendarbeit, in der Frauenarbeit oder im Besuchsdienst, der Familienarbeit, der Gemeindebriefredaktion, oder dem Ältestenkreis? Oder haben Sie eine neue Idee, eine Gruppe, eine Veranstaltung, die es in Ihrer Gemeinde noch nicht gibt, an der Sie aber Interesse haben?  Gehen Sie doch einfach auf Ihre Pfarrerin, Ihren Pfarrer oder andere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihrer Gemeinde zu.  

Sie wollen neben- oder hauptberuflich mitarbeiten?
Auch hier gibt es viele Möglichkeiten. Die Kirche bietet ein breites Berufsfeld. Angefangen vom Erzieherberuf in Kindergarten und Heim, über Dienste und Berufe in der Gemeinde (z.B. Sekretärin, Kirchendiener/in, Kirchenmusiker/in, Gemeindediakon/in und Pfarrer/in) und im Kirchenbezirk (Bezirksjugendreferent/in), bis hin zur Diakonie (Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagogen/ Sozialpädagoginnen)
Weitere Informationen über "Berufe in der Kirche" finden sie unter "Berufsfeld Kirche".
 
 

„Denn sie wissen, was sie tun“

Durch zielorientiertes, profiliertes Arbeiten Kräfte und Ressourcen freisetzen und Mitarbeiter gewinnen
 

Dr. Michael Herbst, Professor für Praktische Theologie in Greifswald, zeigte auf dem Zukunftskongress auf, wie sich Gemeinden entwickeln können, "die wissen, was sie tun". Wie dieses Wissen aussehen und wie sich Gemeindeaufbau entstehen kann, können Sie dem unten angehängten Dokument entnehmen.
Ein paar Zitate aus diesem Forum sollen Ihnen Appetit auf mehr machen:

1. Konzentration auf weniges
- Menschen, die Großes geleistet haben, hatten oft ein Geheimnis: Sie haben sich in ihrem Leben auf weniges konzentriert.

- „Denn sie wissen, was sie tun“. Warum wissen sie das? Weil sie zielorientiert und profiliert arbeiten. Das aber heißt: Sie sagen zu vielem nein und zu wenigem ja. Und was die Sache noch schlimmer macht: Sie sagen zu vielem Guten nein und zu wenigem sehr Guten ja.

Jesus war ein Mensch, der sich auf weniges konzentrierte. Man könnte drei große Bereiche nennen: ... Das Gespräch mit dem Vater, der Kreis seiner Jünger, der Dienst an denen, die ihn brauchten. Das war sein Leben, konzentriert auf eine bestimmte Mission, nicht abgelenkt, nicht hierhin und dorthin gezogen.

2. Die Zukunft, die uns verheißen ist
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Visionen sind nicht Wunschträume eitler Menschen. Geistliche Visionen von der Zukunft der Gemeinde, in der wir leben und dienen, werden im gemeinsamen Beten und Suchen in der Schrift gefunden und nicht von ehrgeizigen Führungskräften erfunden. Sie nehmen Maß an dem, wovon Jesus redete, träumte, worum er betete, wofür er wirkte, wofür er letztlich starb und auferstand.

3. Auf dem Weg zu unserer Vision
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Was bedeutet es, dass es Ihre Gemeinde gibt? Was würde fehlen, wenn es sie nicht gäbe? Und zu welchem Dienst ist Ihre Gemeinde gerufen, damit alle Völker zu Jüngern werden und das Beste der Stadt gesucht wird?

- Am Ende wissen wir, was wir tun, wenn wir mit Jesus beten: Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel – so auch bei uns.

 

 

Beim Zukunftskongresses der Evangelischen Landeskirche in Baden, war dies das Thema eines der 12 Workshops. Weitere Infos zum Zukunftskongress finden Sie unter: "Kirche auf dem Weg/Zukunftkongress 2011